Die Pipeline Technology Conference holt 2027 erstmals das COPEX-Seminar und den PODS Global Summit nach Berlin. Das Programm soll zum Jahresende feststehen.
Die 22. Pipeline Technology Conference (ptc) findet vom 26. bis 29. April 2027 in Berlin statt und bindet erstmals zwei eigenständige Branchenveranstaltungen in ihr Programm ein. Am 26. April treffen sich im Estrel Congress Center das COPEX-Seminar von Concawe und der PODS Global Summit Berlin.
COPEX richtet sich an Betreiber europäischer Ölfernleitungen. Concawe erfasst seit 1971 Daten zur Sicherheits- und Umweltbilanz europäischer Ölpipelines. Dazu gehören unter anderem Angaben zu Leckagen und deren Ursachen sowie zu Inspektionen. Für das Berichtsjahr 2022 umfasste die Statistik Angaben von 62 Betreibern mit 137 Pipelinesystemen und einer Gesamtlänge von 33.218 Kilometern.
Die Pipeline Open Data Standard Association (PODS) entwickelt und pflegt ein offenes Datenmodell für die Verwaltung von Anlagen-, Inspektions- und Integritätsdaten von Pipelines.
Nach Angaben des Veranstalters entsenden jährlich mehr als 100 Pipelinebetreiber Delegationen zur ptc. Insgesamt nennt die Konferenz für 2027 mehr als 1.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern sowie mehr als 100 Aussteller.
Abstracts mit maximal 300 Wörtern können bis zum 30. September 2026 eingereicht werden. Das international besetzte ptc Advisory Committee begutachtet die Vorschläge. Nach Angaben des Veranstalters sollen die Beiträge technische und betriebliche Themen, Forschung und Entwicklung, neue Technologien oder Fallstudien behandeln; kommerziell ausgerichtete Einreichungen sind nicht vorgesehen. Die angenommenen Beiträge sollen am 1. Dezember bekannt gegeben werden.
Der 26. April ist für Trainingskurse sowie COPEX und den PODS Summit vorgesehen. Vom 27. bis 29. April folgen das eigentliche Konferenz- und Ausstellungsprogramm mit Fachsessions, Podiumsdiskussionen sowie Round Tables für Betreiber und Aufsichtsbehörden. Das detaillierte Programm soll zum Jahresende veröffentlicht werden.